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Die Störche Oberschwabens |
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Ersingen
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| 2011: Auch dieses Jahr begann das alteingesessene Ersinger Paar wieder als eines der ersten oberschwäbischen Storchenpaare auf dem Strommast bei der Kirche mit der Brut: Um den 25. März saßen die beiden schon auf ihrem Gelege. Noch vor Ostern öffneten sich drei von fünf Eiern und es schlüpften daraus die ersten beiden Storchenküken am 21. April, das Dritte zwei Tage später. Juni: Gegen Ende Mai rückte den Dreien die Ehinger Feuerwehr auf den Leib und gondelte zum Nest hinauf wo jedem Einzelnen ein Erkennungsring der Vogelwarte Radolfzell verpasst wurde. Schon Anfang Juli schwang sich das Trio zum ersten Mal über den Nestrand hinein in ein hoffentlich langes Storchenleben auf eigenen zwei Beinen und Flügeln. 2010: Als eines der ersten oberschwäbischen Storchenpaare begannen die in Ersingen überwinternden Störche im Laufe der letzten Märzwoche mit der Brut. Der Neststandort ist dieses Jahr allerdings ein anderer. Er befindet sich ganz in der Nähe des letztjährigen Nestes auf Hemmlers Hausdach. Die Störche erwählten die Spitze eines Strommastes und errichteten dort ihren neuen Wohnsitz, ohne dass dort vorher eine Nistplattform angebracht worden wäre. Juni: Gegen Ende April schlüpften aus dem Vierergelege drei Küken, die Ende Mai allesamt beringt werden konnten. August: Die drei verliessen in den ersten Julitagen ihr auf Strom gebautes Nest. 2009: In Ersingen
bestreitet dasselbe Paar wie 2008 die anstehende Brutsaison. Die beiden
Störche verließen ihr Heimatnest erst
Anfang Dezember 2008 und kehrten schon wieder um den 25. Februar 2009
zurück. Seit Ende März wurde gebrütet. Juli: Ein Küken gab schon bald den Lebenskampf auf, so dass am 4. Juni nur noch drei Nestlinge beringt werden konnten. Die schwangen sich allesamt am 7.Juli aus dem Nest und wagten einen ersten Rundflug. 2008: Im vogelkundlichen
Schrifttum ist für Ersingen ein Storchenpaar bis zum Jahre 1957 vermerkt, danach
findet sich kein Hinweis mehr auf Weißstorch-Vorkommen. Anfang
März 2008 richtete sich ein Storchenpaar im erst vergangenen Winter
aufgerichteten Nest auf Hemmlers Hausdach ein, unweit des Ersinger Kirchturmes. Juli: Mitte Juli war es dann soweit: Die Jungstörche hoben als
Trio nach anfänglichen Startschwierigkeiten Richtung dem so blauen
Himmel über der Donau ab. |