Die Störche Oberschwabens



Kirchbierlingen



2011: Das erst vergangenen Winter von Herrn Frölich runderneuerte Nest auf dem Kirchbierlinger Pfarrhausdach wurde diese Jahr Ende März gleich von einem Storchenpaar besetzt. Die genaue Herkunft der beiden steht noch nicht fest. Aber es ist soviel bekannt, dass das Männchen aus dem hohen Norden Deutschlands stammt und das Weibchen eine Tschechin ist. Das Paar sitzt seit Anfang April abwechselnd auf dem Gelege.

Juni: Nach 21 Jahren gibt es nun wieder Jungstörche in Kirchbierlingen. In den ersten Maitagen waren mindestens drei Storchenküken geschlüpft von denen zwei am 10. Juni beringt werden konnten, vom dritten Nestling fehlte seit Ende Mai jede Spur.

Die beiden verließen das erste Mal ihr Nest Mitte Juli.

2006-2010: Leider keine weiteren Beobachtungen.

2005: In Kirchbierlingen brütete das letzte Mal 1990 ein Storchenpaar auf dem Kamin des Pfarrhausdaches. In den Folgejahren wurde das Haus renoviert, eine Brutvorrichtung auf dem Kamin sparte man sich anzubringen. Das Storchenpaar (verwandt oder verschwägert mit dem damaligen Paar???) das sich jetzt in Kirchbierlingen niederließ, störte das wenig und fing an auf eben diesem Kamin ein Nest anzulegen.

Schon bald saßen die Störche fest auf einem 3er Gelege. Doch als der Tag des Schlüpfens da war, waren keine Störche mehr auf dem Kirchbierlinger Nest. Die Eier wurden daraufhin geborgen und es wurde versucht, sie im Brutschrank vollends auszubrüten. Mir der Zeit zerbarsten sie aber dort und es wurde festgestellt, dass sie nur wenig entwickelte Storchenembryos enthielten.

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