Die Störche Oberschwabens



Oggelshausen Pfahlnest



Pfahlnest 2005


2011:
Auf dem Oggelshausener Pfahlnest wird in der selben Besetzung der letzten Jahre seit Ende März wieder gebrütet.

Juni: Der Schlupf im begann dieses Jahr etwas später als im Nest auf dem benachbarten Dach des Schullandheimes. Dafür erblickten hier vier Küken das Licht der Federseewelt. Bei der Beringung Anfang Juni waren allerdings nur noch drei Nestlinge am Leben, der vierte Nestling war kurz zuvor in den ewigen Storchenhimmel eingeflogen.

Anfang Juli schwang sich das Trio das erste Mal in den Federseehimmel. Am 10. August wurde einer der Jungstörche nicht weit von seinem Heimatnest bei Fulgenstadt von einem Auto tödlich angefahren.

2010: Nun schon im sechsten Jahr brütet das siebenjährige südbadische Männchen aus Urloffen mit dem ihm angetrauten achtjährigen Weibchen aus Mengen auf dem Fimpel-Schmidschen Anwesen am Oggelshausener Ortsrand. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Seit Anfang Mai wird gefüttert. Seitdem strecken sich vier hungrige schwarze Kükenschnäbel den nahrungsspendenden roten Schnäbeln der Elternstörche bei deren Ankunft im Nest entgegen.

August: Nach der Beringung am 4. Juni der furchtlosen Vier verliess das Quartett wohlerzogen um den 10. Juli das Fimpel-Schmid'sche Nest.

2009: Wie vergangenen Winter verbrachte das Oggelshausener Pfahlnestpaar auch diesen Winter teilweise wieder in Böhringen am Bodensee. Ihr Oggelshausener Heimatnest verließen die beiden Störche Anfang Dezember und kehrten dorthin Anfang Februar zurück.
Ab Ende März wurde gebrütet und Anfang Mai schlüpfte das erste Küken. Mit vier geschlüpften Nestlingen war das Nest bis Mitte Mai voll besetzt – dann kamen die Eisheiligen mit teils monsunhaften Niederschlägen und bereiteten drei Storchenküken im Alter von maximal zehn Tagen ein jähes Ende.
Der übrige Nestling wurde bei der am 30. Mai durchgeführten Beringung gewogen und als eindeutig untergewichtig befunden.

Juli: Ohne weitere besondere Vorkommnisse verließ der Jungstorch am 12. Juli seinen Horst.

2008: Das Paar auf dem Pfahlnest am Oggelhausener Ortsrand war im Winter nur Mal ein paar Tage weg um sich bei Böhringen am Bodensee kurz die Beine zu vertreten, kam dann aber bald wieder zurück und schritt in gleicher Besetzung wie die Jahre zuvor Ende März zur Brut, gebar nach 32 Tag kurzerhand vier Nachwuchsstörche, die inzwischen mit Unterstützung der Bad Schussenrieder Feuerwehr allesamt beringt werden konnten und die, wenn alles gut geht, Ende Juli ausfliegen werden um dann im August das Weite zu suchen.

Juli: Am 9. Juli war das Nest das erste Mal nach 10 Wochen wieder ohne Jungstörche. Die 4 führten an diesem Tag bereits die ersten Trainingsflüge für die baldige Reise in den Süden durch.

2007: Wie die Jahre zuvor bleibt auf dem Pfahlnest im Schmid'schen Anwesen in Oggelshausen nichts unbeobachtet. Michael und seine Schwestern mausern sich von Jahr zu Jahr zu absoluten StorchenexpertInnen. So meldeten sie am 30. April 2007  z. B. den Schlupf des ersten Storchenkükens. Das seit 2005 hier in derselben Besetzung brütende Storchenpaar scheint auch heuer wieder erfolgreich zu sein.

Juni: Anfang Mai konnte bis zu 3 Küken beobachtet werden, bald darauf waren es nur noch 2 und ab Mitte Mai war nur noch ein Jungstorchschnabel zu sehen.

Doch auch dieser letzte Nestling wurde von dem Ende Mai nasskalten und windigen Wetter dahingerafft, so dass dieses Jahr keine Jungstörche vom Schmid'schen Pfahlnest ausfliegen.



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