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Die Störche Oberschwabens |
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Untersulmetingen
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| 2011: Mitte März stand das altbekannte schweizer Männchen wieder mit einer unberingten Partnerin auf dem Nest in Untersulmetingen. Die beiden begannen rund zwei Wochen später mit der Brut. Juni: Anfang Mai tat sich etwas im Nest auf dem ehemaligen Fuggerschloß. Es wurde beobachtet, wie die Altstörche das im Schlund mitgebrachte Kükenfutter auf den Nestboden auswürgten. Am 16. Mai waren zeitweise mindestens zwei Nestlinge zu sehen. Bei der nächstenKontrolle am 19. Mai war das Nest leer, ein totes Küken hing im Schneefanggitter. Die Gründe für die mißglückte Aufzucht blieben unbekannt. Sollten die sechs Fremdstörche, die am 19. Mai auf einer Wiese am Ortsrand Untersulmetingens standen, etwas damit zu tun gehabt haben? 2010: Aus dem Winterquartier Ende Februar eingetroffen, machte sich das alteingesessene Storchenmännchen wieder mit einer unberingten Partnerin in der ersten Aprilwoche ans Brutgeschäft. Juni: Vom 7.5. bis 10.5. wurde gehudert und gefüttert. Wieviele
Küken zu diesem Zeitpunkt geschlüpft waren, konnte wegen der
schlechten Einsehbarkeit des Nestes nicht beobachtet werden. 2009: Der aus der
Schweiz stammende Storchenmann erweist sich mehr und mehr als bodenständiger
Untersulmetinger, wo er dieses Jahr nun schon zum neunten Mal in Folge
brütet. Seine Partnerin war in
den vergangenen drei Jahren jeweils unberingt. Das Paar besetzte nach
der Winterabsence seinen Horst Anfang März und brütete dort
seit Ende März. Juli: Am 2. Juli tauchte mit dem allermodernsten Stand der Technik
das nagelneue Feuerwehrauto der Laupheimer Wehr unter dem Storchennest
auf. Das Quartett im hohen Horst ließ dies zunächst allerdings
völlig kalt. Als kurz darauf dann zwei Menschen im Drehleiterkorb
an ihrem Nest erschienen, waren sie doch sichtlich beeindruckt. Sie drückten
sich ins Nest rein, mucksten sich nicht im Geringsten und ließen
sich bereitwillig die nummerierten Ringe anlegen. 2008: Das Männchen hält dem Nest auf Reinalters Anwesen nun schon im achten Jahr die Treue. Seine Partnerin ist wie letztes Jahr unberingt. Seit Ende März wird gebrütet. Juni: Anfang Mai wackelten im Untersulmetinger Nest 4 Kükenköpfe hin und her. Eines dieser Küken gab aber schon bald auf, so dass Ende Mai nur noch 3 Nestlinge, die durchweg unterernährt waren, beringt werden konnten. Dankenswerterweise rückte dazu auch dieses Jahr wieder zur Beringungsaktion die Laupheimer Feuerwehr mit der Drehleiter aus. Juli: Mußte man zum Zeitpunkt der Beringung, als die Nestlinge 4 Wochen alt waren, noch bangen, dass sie aufgrund ihres schlechten Ernährungszustandes die folgenden Tage nicht überleben würden, so erwiesen sich diese Zweifel schon bald als unbegründet. Das Terzett entwickelte sich komplett zu einer vitalen dreiköpfigen Jungstorchgang. Die Halbstarken verließen gesund und munter das erste Mal Anfang Juli ihre Kinderstube. 2007: Das Untersulmetinger Weibchen blieb den Winter über wieder im Rißtal und bandelte in dieser Zeit mit verschiedenen Störchen an, die sich ebenfalls über den Winter in der Region aufhielten oder die schon zeitig (im Februar) auf der Heimreise zu ihren Brutnestern waren. Anscheinend ist sie dabei fündig geworden und zog mit Sack und Pack zu einem neuen Storchschnabel ins nahe Achstetten um. Inzwischen war das heimische Untersulmetinger Männchen aus der Winterfrische zurückgekehrt, ließ sich nicht lange lumpen, griff sich aus der Luft eine neue, jetzt unberingte Partnerin und schritt mit ihr alsbald zur Brut. Juni: Heraus kamen Mitte Mai mindestens 2 Küken, die allerdings beide dem schlechten Wetter Ende Mai zum Opfer fielen. 2006: In unveränderter Besetzung startete
das Untersulmetinger Paar in die nun sechste gemeinsame Brutsaison. 2005: Auf ein Neues
fand sich das seit 2001 liierte Storchenpaar auch dieses Jahr wieder Mitte
März auf dem Untersulmetinger Nest zusammen und schickt sich jetzt
an die letztjährige, nachkommenslose Scharte auszuwetzen. Jedenfalls
wurde seit Mitte April gebrütet.
2004: Nichts Neues in
Untersulmetingen. In derselben Zusammensetzung besetzt nun schon das eingespielte
Storchenpaar im vierten Jahr in Folge das Nest im Ortszentrum. Seit Anfang
April wird dort gebrütet. 2003: Beide Störche beringt. Dasselbe Paar wie letztes Jahr. 1989 war es in Untersulmetingen das letzte Mal, dass 4 Jungstörche im Nest auf dem Schlossdach standen. 14 Jahre musste es dauern, bis im Ort wieder ein solch geburtenstarker Jahrgang verzeichnet werden konnte. Die ersten beiden Jungstörche verliessen am 12.7.2003 zum ersten Mal ihr Nest. 2002: Das
letztjährige
Untersulmetinger Männchen traf in seinem Nest dieses Jahr am 1. März
ein und war dort erst einmal alleine. Sein vorjähriges Weibchen versuchte
unterdessen das französische Männchen in Griesingen,
in dessen Nest es am 11. März beobachtet wurde. Am 29. März
gab es dann doch noch ein "happy end": die dreijährige
Südhessin aus Großrohrheim (Bergstraße) hatte unterdessen
den Franzosen verlassen und kehrte zu ihrem vierjährigen Schweizer
Männchen auf das Untersulmetinger Nest zurück. |