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Die Störche Oberschwabens |
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Achstetten
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| 2011: Wieder ist es dieses Jahr das jetzt zwölfjährige Weibchen aus dem hessischen Großrohrheim bei Groß Gerau, das in Achstetten auf dem großen Rohr sitzt und sich anschickt dort Junge auszubrüten. Ebenfalls wie die Jahre zuvor ist das Männchen unberingt und bleibt deshalb im Weiteren unbekannt. Juni: Nach dem vergangen erfolglosen Jahr scheint die Brut für das Achstetter Paar jetzt erfolgreich zu verlaufen. Jedenfalls konnten am 6. Juni zwei schwergewichtige Nestlinge und ein leichtgewichtiger Nestling beringt werden. Das Trio verließ um den 10. Juli das erste Mal die Kinderstube auf dem Kamin. 2010: In Achstetten steht bzw. sitzt wieder das jetzt elfjährige nordbadische aus Großrohrheim stammende Weibchen mit einem unberingten Storch auf dem Kaminnest. In der ersten Aprilwoche wurde mit der Brut begonnen. Juni: Vielleicht waren die ersten Storchenküken in dem nicht einsehbaren Kaminnest gerade erst geschlüpft, als am 11. Mai in den Abendstunden ein Unwetter über Achstetten mit Sturmböen und ungeheuren Wassermassen hereinbrach, die alles etwaige Jungstorchenleben ausgelöscht haben. Jedenfalls deutete das Verhalten der Altstörche in den Folgetagen an, daß die Brut zu Ende war. Als das Nest dann gegen Ende Mai tagsüber öfters leer stand, war klar, daß es dieses Jahr keinen Storchennachwuchs in Achstetten geben würde. 2009: Beim Achstetter Brutpaar handelt es sich
was das Weibchen betrifft um die gleiche Störchin, die seit 2007 das Nest auf dem Kamin besetzt.
Das Männchen ist unberingt. Ob es derselbe Storch wie aus den vorangegangenen
Jahren ist, ist nicht sicher, aber wahrscheinlich. Das Weibchen verbrachte
auch dieses Jahr wieder mit einem unberingten Storch zusammen den ganzen
Winter in Achstetten. 2008: Das vorletztes Jahr noch in Untersulmetingen brütende Weibchen hat sich im Achstetter Nest etabliert. Vielleicht gefällt es ihr auf dem großen Rohr an der Durchgangsstraße deshalb besser, weil die Störchin ursprünglich aus dem badischen Großrohrheim kommt. Mit ihrem unberingten Partner wurde um den 10. April zur Brut geschritten. Juni: Am 8. Mai schlüpften 2 Storchenküken aus ihren Eischalen. Die beiden konnten 4 Wochen später unter großer Anteilnahme und Wissbegier von Schülern aus der gegenüberliegenden Grund- und Hauptschule beringt werden. Juli: Die beiden Jungstörche verließen ohne weitere Zwischenfälle während der fast 10-wöchigen Aufzuchtzeit das erste Mal Mitte Juli ihr Nest. 2007: Wer zuerst eingezogen ist und wer zuerst ausgezogen ist lässt sich nicht mehr feststellen – auf jeden Fall hat es im Achstetter Nest wie fast jedes Jahr wieder einmal einen Um- und Zuzug gegeben. Das seit 6 Jahren im Untersulmetinger Nest brütende Weibchen sitzt jetzt plötzlich in Achstetten und das 2006 in Achstetten brütende Weibchen ließ sich in Ehingen nieder. Das Achstetter Männchen ist unberingt. Juni: Mitte Mai wurden die Altvögel das erste Mal bei der Fütterung beobachtet. Von den anfangs mindestens 3 Küken konnten Mitte Juni noch zwei beringt werden. Ein Küken wurde Ende Mai tot unterm Nest gefunden. Mitte Juli verließ der Nachwuchs das Nest um Achstetter Höhenluft zu schnuppern. Mitte August verlor allerdings einer der beiden sein Leben auf einem Strommast in der Nähe Achstettens. 2006: Zum Auftakt der Brutsaison eroberte gegen Ende März eine "neue" Storchendame den Horst in Achstetten, der von einem unberingten Männchen zunächst noch vehement verteidigt wurde. Bei diesen Eroberungsversuchen war unter anderem auch die letztjährige Brutstörchin aus Rottenacker zugegen, die es dann aber doch vorzog dieses Jahr lieber wieder in ihrem alten Nest zu brüten. Das letztjährige Storchenweibchen aus Achstetten residiert dieses Jahr in Gögglingen. Juni: Das neue Paar hatte sich bald auf dem Kamin lauschig eingerichtet und schritt Mitte April zur Brut. Die ersten Fütterungen wurden fristgerecht Mitte Mai beobachtet und es vergingen noch fast acht Tage bis der erste Kükenschnabel ab und zu hinter dem Nestrand hervorragte. Auch bei den folgenden Kontrollen war nie mehr als ein Junges zu sehen. Ende Mai, nach mehreren nassen und sehr kühlen Tagen wurde ein Altstorch stehend im Nest angetroffen. Als später der zweite Storch von einer nahen Wiese aufs Nest zurückkehrte und dort keine Anstalten machte sein Junges zu füttern war klar, dass der Nachwuchs in dem nur schlecht einsehbaren Nest nicht mehr am Leben war. 2005: Neues Team
– neuer Versuch – neues Glück? Bereits um den 11. März
stellte sich in Achstetten ein Storchenpaar ein, das sich aber bald darauf
halbierte. 2004: Sehr viel früher als im vergangenen Jahr stellte sich dieses Jahr bereits Mitte März der erste Storch auf dem Schornsteinnest ein. Seit Anfang April leistet dem Erstankömmling ein zweiter Storch Gesellschaft. Das in wilder Ehe lebende (ringlose) Paar scheint ernste Absichten zu haben, alle Anzeichen für einen baldigen Brutbeginn sind gegeben. Am 20.4. schritten die Achstetter Störche zur Brut. Doch schon 3 Tage später kam es dort zu einem heftigen Storchenkampf, der in eindrucksvollen Fotos von Herrn Schelbert aus Achstetten belegt werden konnte (www.ghs-achstetten.bc.bw.schule.de). Möglicherweise handelte es sich bei dem Angreifer um den letztjährigen Achstetter Ringstorch. Da die Altstörche während des Kampfes längere
Zeit zur Nestverteidigung im Horst standen, ist davon auszugehen, dass
die Eier unterdessen bei der in diesem Zeitraum vorherrschenden kalten
Witterung völlig auskühlten. Jedenfalls gab das Paar nach gut
5 Wochen Bebrütungszeit das Restgelege auf, nachdem schon am 1.5.
und am 11.5. jeweils ein Ei unter dem Nest gefunden worden war. 2003: Nach zwei storchenlosen Jahren in Achstetten liess sich Meister Adebar nun dieses Jahr mal wieder herab um dem hiesigen Storchennest einen Besuch abzustatten. Er sondierte die Lage im Ort, befand das Nest wohl auch für angemessen und schritt mit seiner Frau, die er gleich mitgebracht hatte, zur Brut. Die beiden hatten es jedoch wahrlich nicht eilig sich fortzupflanzen: das Paar traf erst am 7. Mai in Achstetten ein, zu einem Zeitpunkt also, wo in der Region in vielen Nestern die Jungen schon geschlüpft waren. Um den 25. Mai begab man sich dann zur Brut, der 3-köpfige Nachwuchs stellte sich am 25. Juni ein, zu einem Zeitpunkt also, wo in der Region die ersten Jungstörche bereits kurz vor dem Ausfliegen standen. Das Männchen schmückt sich mit einem Ring der ihn als einen derer vom Salemer Affenberg ausweist. Das Weibchen scheint, da ringlos, bescheidener oder soll vielleicht auch nur inkognito bleiben. Von den 3 Jungen wurde eines am 13.7.2003 unter dem
Nest gefunden. Es erlebte den nächsten Morgen nicht mehr. Bleibt
zu hoffen, dass die verbliebenen 2 Nestlinge durchkommen.
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