| Oggelshausen
Schullandheim/Pfarrhaus ab 2007
Oggelshausen Pfahlnest
Schmid ab 2007
2006: Alles andere als
Eintagsflieger scheinen die beiden Brutpaare in Oggelshausen zu sein,
wo nach langer Zeit im letztem Jahr wieder Störche siedelten. Jedenfalls
sind die Nester im Hof der Familie Schmid und auf dem Dach des ehemaligen
Pfarrhauses wieder mit den drei Störchen besetzt, die vergangenes
Jahr hier schon für Nachwuchs sorgten. Ein vierter Storch ist unberingt.
Juni: Beide Paare begannen um den 7. April fast gleichzeitig Zeit mit der Brut.
Am 11. Mai war es dann soweit: Auf dem Pfarrhausdach waren aus dem Vierer-Gelege
zwei Küken geschlüpft, im Schmid'schen Hofnest war an diesem
Tag nur ein Kükenschnabel zu erkennen. Während es im Dachnest bei zwei
Jungen blieb, konnten auf dem Pfahlnest ein paar Tage später drei Nestlinge
beobachtet werden. Am Tag der Beringung am 9. Juni saßen allerdings im
Schmid´schen Nest nur noch zwei Jungstörche, der dritte war noch vor
Beginn seiner dritten Lebenswoche eingegangen. Auf dem Dachnest konnten ebenfalls
zwei Nestlinge beringt werden. Einer davon ging aber bald aufgrund seiner Schnabelmissbildung
ein.
Nach der Beringungsaktion gab´s im Schmid'schen Hof für alle Beteiligten
noch leckeren Kaffee und Kuchen (das unausgebrütete Storchenei, das vorher
unbeschädigt aus dem Nest geborgen wurde, wollte dabei aber niemand auslöffeln).
Die Jungstörche verließen das Nest auf dem Pfahl das erste Mal Mitte
Juli, der Einzelstorch auf dem Dach des ehemaligen Pfarrhauses setzte ca. eine
Woche später zu seinem Jungfernflug an.
2005: Die letzte Storchenbrut
fand 1990 in Oggelshausen statt. Nach 15 Jahren nunmehr doppeltes Storchenglück
in Oggelshausen (für größere Fotos klicken Sie bitte
auf die kleinen):
Oggelshausener Storchennest bei Schmids:
Familie Schmid richtete letztes Jahr eine Voliere
ein und ließ sich zwei Lockstörche behördlicherseits
genehmigen. Schon zum Ende der Brutsaison 2004 kamen ab und zu
Artgenossen bei den Volierestörchen vorbei. Unwiderstehlich
wurden die Lockstörche nun dieses Frühjahr für ein
freifliegendes Storchenpaar das sich schließlich auf der
in Volierennähe hergerichteten Nestunterlage niederließ und
um den 12. April mit der Brut begann.
Trotz erheblicher Störungen von während der Bebrütungs-
und frühen Nestlingsphase immer wieder in Nestnähe
auftauchenden Fremdstörchen schlüpften Mitte Mai mindestens
3 Küken, von denen Mitte Juni unter begeisterter Teilnahme
der Projektgruppe
"Storch" von der Oggelshausener Grundschule 2 beringt
werden konnten, vom dritten fehlte jede Spur.
Die Lockstörche wurden inzwischen
in die Salemer Storchenstation verbracht so dass das Storchenpaar
im Schmid'schen Nest in aller Ruhe der Aufzucht des Nachwuchses
nachgehen kann.
Am 29. Juli verließ der wohlbetreute
Nachwuchs zum ersten Mal das Nest und wird wohl gegen Mitte
August seine letzten Runden über der Kinderstube drehen
- Familie Schmid wird den beiden Jungstörchen in der
Hoffnung auf ein wiederkehrendes fruchtbares Storchenjahr
sicher noch lange nachwinken.
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Oggelshausener Storchennest auf dem
Pfarrhausdach:
Für die lange storchenlose Zeit in
Oggelshausen wurde die Gemeinde dann gleich mit einem zweiten
Storchenpaar entschädigt, das sich auf dem Pfarrhausdach
unweit der Schmid´schen Störche niederließ.
Wie sich die beiden Paare vertragen wird die anstehende Brut-
und Aufzuchtsaison zeigen. Seit ca. 11. April wurde auch hier
gebrütet.
Fast zeitgleich mit dem Nachwuchs im Schmid'schen Nest stellten
sich 4 Küken auf dem Dach des heute als Schullandheim
genutzten Pfarrhauses ein. Knapp 3 Wochen später wurde
einer der Nestlinge tot im Schneefanggitter unterhalb des
Nestes entdeckt so dass Mitte Juni nur noch 3 Jungstörche
beringt werden konnten.
Das Terzett verließ am 26. Juli zum ersten Mal das
Nest um sich die Federseeregion aus der Vogelperspektive
anzuschauen. |
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