Die Störche Oberschwabens



Spöck



2011: Schon vor fünf Jahren wollten sich einmal Störche in Spöck niederlassen. Damals begannen sie, auf einem Niederspannungsmast an der Hauptstraße ein Nest zu bauen. Die Sicherung des Mastes durch den Stromversorger gefiel den Störchen allerdings nicht, und sie verschwanden wieder. Die EnBW versah daraufhin den Mast mit einem Abweiser. Gleichzeitig wurde ein Ersatznest auf einem Pfahl in der Nähe des Mastes angeboten, das bei den Störchen jedoch zunächst keinen Anklang fand. Nun wurde es aber endlich angenommen, und seitdem herrscht fröhliches Storchengeklapper in Spöck.
Blutjung sind sie noch, die beiden Adebare, gerade mal zwei Jahre alt. Sie ist gebürtige Schweizerin, er ist waschechter Oberschwabe und stammt aus Bad Schussenried. Mal sehen, was die beiden zustande bringen. Im vergangenen Jahr war die überwiegende Mehrzahl der erstbrütenden Störche in Oberschwaben erst zwei Jahre alt, und in den letzten Jahren sind Zweijährige sogar durchaus erfolgreich gewesen, was das Brüten und Aufziehen von Jungen anbelangt. Die Spöcker dürfen also auf ein spannendes Jahr hoffen.

Juni: Es hat nicht sollen sein. Um den 20. Mai schlüpften in Spöck zwar nach und nach drei Junge, doch dauerte es nicht einmal zwei Wochen, da war es mit den Elternfreuden vorbei. Die Altstörche sind aber noch da und klappern ab und zu auf dem Nest. Hoffen wir, dass sie nächstes Jahr wiederkommen, und die Jungenaufzucht dann erfolgreicher sein wird.






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