Die Störche Oberschwabens



Die vergangenen Jahre seit 2004


Das Storchenjahr 2010

Als es bei uns am 6. März nochmals so richtig winterlich wurde und ganz Oberschwaben unter einer Schneedecke versank, waren schon viele unserer Adebare aus dem Süden zurückgekehrt. Manche verzogen sich gleich wieder angesichts des unwirtlichen Wetters in mildere Gefilde (vermutlich an den Bodensee), andere aber harrten auch geduldig an ihrem Brutort aus und fanden in Gräben oder an Bachufern immer noch etwas zu futtern.
Als es dann wirklich Frühling wurde, waren fast alle Horste sehr schnell besetzt. Teilweise gab es heftige Streitereien. Die Brut hat zwar in den meisten Nestern schon begonnen, doch sind immer noch Störche unterwegs – überwiegend Halbstarke -, die an den Horsten Kämpfe anzetteln, welche bisher jedoch erfreulicherweise glimpflich abgelaufen sind.
Kein trautes Zusammensein gibt es diesmal für unser ältestes Storchenpaar: Der nun 31-jährige Storchenmann in Riedlingen auf dem Rathaus hat nach 21-jähriger Ehe sein jetzt 36-jähriges Weibchen verlassen und ist nach Ertingen, wo er schon 1982 einmal brütete, zu einer Jüngeren umgezogen! Das alte Weibchen, zunächst von einem blutjungen Storch aus Oggelshausen beglückt, wurde Anfang April von ihrem angestammten Horst vertrieben (siehe Riedlingen).
Es gibt in diesem Jahr wieder einige neue Brutorte, wir hoffen auf eine gute Brutsaison.

Juni: Viele Storchenfreunde, nicht zuletzt auch wir Betreuer, hatten im kalten und nassen Mai große Angst um die Storchenbrut. Denn zahlreiche Junge waren schon geschlüpft. Ganz entgegen der düsteren Erwartungen blieb das große Desaster jedoch aus. Ein großer Teil der Jungen hat die dreiwöchig andauernde Kältewelle erstaunlich gut überstanden. In vielen Horsten tummelten sich Anfang Mai drei oder vier Junge, und die meisten Familien waren am Ende dieser Kälteperiode noch komplett. Hier zeigt sich mal wieder, dass das Wetter (von Unwettern abgesehen) in den ersten Aufzuchtwochen, wenn die Jungen noch von den Altstörchen geschützt werden können, nicht die entscheidende Rolle spielt. Auch sind Störche nicht auf frühe Mahd der Wiesen angewiesen (Ausnahme: artenarme, hoch- und dichtwüchsige Wiesen). Denn die Wiesen standen diesmal bis Ende Mai, waren aber auch oft nicht so wüchsig wie sonst. Werden Wiesen nicht überdüngt und zu dichtwüchsig, so bieten sie den Störchen auch im ungemähten Zustand Nahrung. Auf gemähten Wiesen können dagegen in der ersten Zeit nach der Mahd lediglich Regenwürmer gefunden werden und dies auch nur, wenn es nicht allzu trocken ist. Wichtig sind bei schlechtem Wetter allerdings horstnahe Nahrungsgebiete, und wo diese fehlten, sind die Jungen in ihrer Entwicklung deutlich zurückgeblieben. Stark unterernährt waren vor allem die Nesthäkchen, und in einigen dieser Horste starben sie dann auch gegen Ende Mai, als es nochmals regnerisch und kalt wurde. Insgesamt sah es jedoch – von einigen Problemhorsten abgesehen – bis Anfang Juni ganz gut aus.

Juli: Die Jungen, die Mitte Juni schon 5-6 Wochen alt waren, überstanden dann auch die Schafskälte, die am 16. Juni mit nächtlichen Temperaturen von nur 5°C und viel Regen einsetzte, einigermaßen gut. Nicht aber diejenigen, die als Nachzügler später geschlüpft waren. Die Jungstörche von Bichtlingen, Föhrenried, Krauchenwies, Waldbeuren und Wilhelmsdorf erwischte es gerade in ihrer kritischsten Zeit, wenn das Deckgefieder noch nicht vollständig ausgebildet ist, das Flaumgefieder aber schon dünn wird, und sie schon zu groß sind, um von den Eltern noch geschützt zu werden. Sie starben kurz vor ihrer Beringung.

Uebersichtskarte

Das Storchenjahr 2009

Der lange, schneereiche Winter ist vorbei (hoffen wir´s jedenfalls), in den Wäldern blühen die kleinen bunten Schönheiten wie Lerchensporn, Blaustern und Gelbstern, mancherorts verströmt der Bärlauch seinen Duft.
Auch unsere Frühlingsboten, die Störche, sind von ihrer Reise in den Süden zurückgekehrt und klappern eifrig auf ihren Horsten. Die Nester werden hergerichtet und frisch ausgepolstert, überall bereitet man sich auf die nächste Brutsaison vor, und in manchen Horsten sitzt man bereits auf einem Gelege.

Mitte Mai: Die meisten Jungen sind geschlüpft. Doch wurden einige Horste recht spät besetzt, und so gibt es noch ein paar Nachzügler. Die zum Teil sehr heftigen Unwetter der letzten Zeit wurden in den meisten Horsten einigermaßen gut überstanden, da die Jungen meist noch klein waren und gut geschützt werden konnten. Einige Verluste gab es allerdings. Die meisten Ausfälle und Totalverluste gab es bei einem Gewittersturm mit Hagelschlag am 26. Mai, bei dem mancherorts auch viele Bäume entwurzelt wurden und wegen eines umgestürzten Baumes bei Niederbiegen (in der Nähe von Weingarten) sogar ein Zug entgleist ist.

Es ist jedoch meistens nicht das Wetter, das unseren Störchen den Garaus macht, sondern der Nahrungsmangel. Die Situation könnte sich in den nächtsten Jahren noch deutlich verschärfen, da mit einem massiven Sterben der Milch produzierenden Höfe zu rechnen ist und wohl viele Landwirte auf die Biogas-Produktion umsteigen werden.

Uebersichtskarte

Das Storchenjahr 2008

Auch wenn der Frühling etwas zögerlich Einzug hält, unsere Störche sind wieder da. Und in den meisten Horsten wird schon gebrütet.
Wie im letzten Jahr so schaute sich auch in diesem Frühjahr mancher Storch in einem anderen Nest um, und einige noch nicht "Alteingesessene" wechselten nach den letztjährigen schlechten Erfahrungen den Horst.
Hoffen wir dieses Jahr auf eine bessere Storchen-Saison.

Juni: Bisher sieht es tatsächlich nicht schlecht aus in den Horsten. Fast in allen Nestern sind zumindest einige Junge durchgekommen, und es gibt sogar mehrere Horste, in denen sich vier Junge tummeln und jetzt bereits eifrig ihre Flugmuskulatur üben. Auch wurden wieder einige neue Horste besetzt, wobei die Störche in den meisten dieser neu besetzten Orte auch noch in diesem Jahr brüteten.

Auch bei den Störchen steigt nun wieder die Reiselust. Die meisten Jungstörche sind inzwischen von ihren Horsten ausgeflogen, manche brachten mehr schlecht als recht ihren Jungfernflug hinter sich oder erlitten gar einen gehörigen Schrecken bei einer Bruchlandung. Doch wurde keiner der Flugneulinge ernsthaft verletzt (vermutlich mit Ausnahme eines der Fleischwangener Jungstörche, der möglicherweise von einem Fuchs gerissen wurde), und so können bald alle ihre Reise in den Süden antreten.

Uebersichtskarte

Das Storchenjahr 2007

Ob es an diesem etwas ungewöhnlichen Frühjahr mit seinem wunderschönen, aber auch ziemlich heftigen Frühling liegt, oder aber auch die schlechten Erfahrungen der letzten Saison dafür mitverantwortlich sind: In der oberschwäbischen Storchenwelt geht es dieses Jahr zum Teil "drunter und drüber". In vielen Horsten wechselten die Partner, vor allem viele Weibchen suchten sich einen neuen Horst. Manche konnten sich lange Zeit überhaupt nicht entscheiden, welchen Ort oder welchen Partner sie wählen sollten – und der mancherorts noch verbreitete Glaube an die Treue der Störche wurde in diesem Frühjahr endgültig erschüttert. Werfen Sie auf dieser Homepage einen Blick auf das Geschehen in den einzelnen Nestern und Sie werden manch Erstaunliches erfahren.
Mittlerweile haben sich die Turbulenzen etwas gelegt und das "oberschwäbische Roulette" scheint sich seinem Ende zu nähern. In den meisten Horsten wird gebrütet. Doch ist bei der derzeit hohen Storchendichte in Oberschwaben zu erwarten, dass die Kämpfe noch nicht ausgestanden sind. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

Juni: Zunächst ließ sich das Storchenjahr 2007 recht gut an. In vielen Nestern wurde gebrütet und es schlüpften Junge. Doch dann machte ein Wettereinbruch an Pfingsten viele Hoffnungen auf einen Schlag zunichte. Zwei Tage Dauerregen verbunden mit einem Temperatursturz von etwa 20 °C sowie einem eiskalten, heftigen Wind verursachte den Tod vieler Jungstörche in Oberschwaben. Das Jungstorch-Sterben war ein Schock für viele, und mancherorts – insbesondere dort, wo das Horst-Geschehen per Webcam direkt im Internet verfolgt werden kann – schlagen die Wellen hoch. Auch werden Forderungen nach helfendem Eingreifen laut.

Wir haben jedoch durchaus gute Gründe, warum wir dies nicht tun:
Die Zeiten, als die Weißstorchpopulation in Baden-Württemberg nur noch wenige Paare umfasste, sind vorbei. Oberschwaben weist derzeit eine höhere Storchdichte auf als in den 1940er Jahren. Die Population kann solche Verluste, wie sie dieses Jahr auftraten, problemlos ausgleichen. Voraussetzung ist allerdings, dass wir den Störchen eine gute Lebensgrundlage in Form ausreichender Nahrungsgebiete zur Verfügung stellen. Ein Eingreifen ins Brutgeschehen kann aus naturschutzfachlichen Gründen nicht gerechtfertigt werden. Störche sind Wildtiere, keine Haustiere. Auch ist die Freude über den vermeintlichen Bruterfolg kurzsichtig, denn der Schutz der Weißstörche kann nur nachhaltig sein, wenn auf Lange Sicht ihre Lebens- und Nahrungsräume erhalten und gesichert werden. Als Storchenbeauftragte kann ich es durchaus nachvollziehen, dass man manchmal schnell helfen möchte, leben doch die Weißstörche mitten unter uns und wir bekommen die Dramen aus nächster Nähe mit. Ganz im Gegensatz zum Brutgeschehen anderer Vögel, die das katastrophale Pfingstwetter genauso mitgenommen hat. So sind durch die ungünstigen Witterungsbedingungen auch sehr viele Singvogeljunge umgekommen.
Auch sind viele Vorschläge, die gemacht werden, wenig durchdacht. Ein zeitweises Aushorsten der Jungen kann zwar gutgehen, doch ist es schon vorgekommen, dass die Altstörche den Horst kurze Zeit nach Verschwinden der Jungen verließen und nicht mehr wiederkehrten. Eine zeitweise Aushorstung von Jungen regelmäßig während der Brutzeit zugefütterter Altstörche ist dabei sicher weniger problematisch als eine Aushorstung von Jungen völlig wilder Störche.
Außerdem: ab welcher Regenmenge, Regendauer, Windgeschwindigkeit würde dann ausgehorstet? Denn die meisten Schlechtwetterperioden werden von vielen Jungstörchen problemlos überstanden. Nur schlecht genährte oder mangelhaft von den Eltern umsorgte Jungstörche fallen ihnen zum Opfer.
Völlig verfehlt erscheint mir das Anfahren der Horste mit einer Wärmflasche bei Regen. Der hudernde Altstorch ist die Wärmflasche für die Kleinen. Fährt man den Horst an, verlässt der Altstorch das Nest, und es kann durchaus passieren, dass er die Störung mit längerer Abwesenheit quittiert. Das heißt, entfernt sich der Mensch mit der Wärmflasche vom Horst, sind die Jungen eine Zeitlang schutzlos dem Regen und der Kälte ausgeliefert, was ihren Tod bedeuten kann.
Nicht umsonst sind solchen Störungen und Eingriffe in das Brutgeschehen streng geschützter Arten, zu denen der Weißstorch zählt, im bundesweiten Artenschutzrecht auch per Gesetz untersagt (§ 42 Bundesnaturschutzgesetz).
Ein neuer Vorschlag, der in den vergangenen Wochen immer wieder zu hören war, ist der Einbau eine Heizspirale in den Nestboden. Ganz abgesehen davon, dass sich die Wärme kaum regulieren ließe, können sich in der feuchten Wärme Ungeziefer und Krankheitskeime ungehemmt entwickeln.
Auch vom Zufüttern sollte man unbedingt absehen: Eine Fütterung macht Störche abhängig und verändert ihr Nahrungssuchverhalten.
Wenn Sie den Störchen wirklich helfen wollen, sprechen Sie Ihre Gemeinde an und fordern Sie die Vergrößerung und Verbesserung von Nahrungsgebieten; bitten Sie benachbarte oder befreundete Landwirte, auf eine Ausweitung des Maisanbaus zu verzichten und einen Teil ihres Grünlands weniger intensiv zu bewirtschaften, Wiesen nur abschnittsweise und nicht auf einmal abzumähen und einen Balkenmäher zu verwenden, um beim Mähen möglichst viele Insekten am Leben zu erhalten. Wenn der Landstrich für eine Storchenbrut geeignet ist, dass heißt wenn ausreichende Feuchtgebiete vorhanden sind, gute Aufwinde herrschen und die Lage klimatisch insgesamt günstig ist, werden es Ihnen die Störche mit reichlich Nachwuchs danken.

Ute Reinhard, Weißstorchbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen
Karte 2007

Das Storchenjahr 2006

Adebar, der Frühlingsbote, hat es in diesem Frühjahr bestimmt nicht leicht mit der Überbringung seiner Botschaft; wo es doch manchem dünkt, es würde anbetrachts verschneiter Wälder und Felder eher passen, einen Nikolausstiefel vor die Tür zu stellen als Ostereier zu suchen.
Wie in den letzten Jahren, so kamen jedoch auch diesmal die ersten Störche schon Ende Februar und Anfang März zu ihren Bruthorsten, wo sie dann allerdings oft nur wenige Tage blieben, um für einige Zeit wieder in freundlichere, schneefreie Regionen abzuziehen. In Denkingen – schneereicher als beispielsweise das Pfrunger Ried, jedoch nah am Bodensee gelegen – zogen die Störche nach jeweils mehrtägigem Aufenthalt sogar dreimal wieder ab bis sie dann Mitte März endgültig an ihrem Horst blieben.
Ab Ende März ließen sich viele Paare jedoch kaum noch vom kalten Wetter beeindrucken, sie paarten sich und legten Eier.  Anfang April kam es dann schon des öfteren vor, dass ein in stoischer Ruhe brütender Storch – genauso eingeschneit wie seine Umgebung - kaum noch in seinem Nest auszumachen war. Jedoch nicht nur der nicht enden wollende Winter machte den Adebaren zu schaffen, manchmal mussten sie auch mit Artgenossen erbittert um ihren Horst kämpfen und nicht immer hatten sie dabei Erfolg. Man darf gespannt sein, wie diese Brutsaison weitergeht.
Ende Mai /Anfang Juni hatten die Störche erstmal eine schwere Zeit zu überstehen. Als die scheußliche Kälte und der teils heftige Regen nicht enden wollten, dachte man schon, dass sich dieses Jahr, was den Bruterfolg der Störche anbelangt, zum „Katastrophenjahr“ entwickeln würde.

Die Verluste in den einzelnen Horsten waren jedoch völlig unterschiedlich. Sehen wir einmal von Isny und Wangen ab, die natürlich mit den heftigsten Frösten und Unwettern zu kämpfen hatten und deshalb Totalverluste erlitten, so haben in unmittelbar benachbarten Horsten Oberschwabens die Jungen der einen Horste die Zeit gut überstanden (hier gibt es drei oder sogar vier Junge) wärend es in den anderen Nestern Totalausfälle gab. Insgesamt aber – darf man jedoch feststellen – dass es, gemessen an den Witterungs-Voraussetzungen, erfreulicherweise mit dem Bruterfolg gar nicht so schlecht aussieht. 

Erfreulicherweise gibt es dieses Mal keine Meldungen über Stromschlagopfer unter den oberschwäbischen Jungstörchen auf ihrem ersten Zug oder in den Überwinterungsgebieten.

Karte 2006

Das Storchenjahr 2005

Der lange, schneereiche Winter hat die Rückkehr unserer Weißstörche in Oberschwaben etwas verzögert. An einigen Horsten wurden jedoch schon Anfang März – also noch vor dem letzten heftigen Schneefall – die ersten Störche gesichtet. Diese zogen jedoch meist wieder ab zu einem letzten Kurzurlaub vor dem Brutgeschaft, vermutlich in schneefreie Regionen am Bodensee, um dann gegen Mitte März endgültig ihre Horste zu beziehen.
Mittlerweile sind fast alle Störche aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt und haben nahezu alle Horste des Vorjahres belegt. Erfreuliche Neuigkeiten gibt es vom Federsee, wo sich in diesem Frühjahr erstmals wieder seit längerer Zeit vier (!) Storchenpaare eingefunden haben. Auch in anderen Orten haben sich in diesem Jahr "neue" Störche niedergelassen. Die Brut hat in vielen Nestern schon begonnen.
Immer wieder werden wir von interessierten Bürgern gefragt, was denn aus den Jungen geworden ist, die im Horst ihrer Gemeinde aufgezogen worden sind. Es werden deshalb ab jetzt auf dieser Internet-Seite die bei der Vogelwarte eingegangenen Meldungen, soweit sie oberschwäbische Störche betreffen, zusammengestellt. Diese Liste soll künftig jährlich ergänzt werden. Vielleicht ist auch ein Storch Ihrer Gemeinde darunter? Jetzt können Sie nachschauen, ob er eventuell während des Zugs in Spanien oder Frankreich gesichtet wurde oder ob sein Brutort bekannt ist. Leider gibt es auch die eine oder andere unerfreuliche Meldung über einen verunglückten Storch darunter, denn Freileitungen stellen immer noch eine große Gefahr für unsere Störche auf ihrem ersten Zug in den Süden dar.

Karte 2005

Das Storchenjahr 2004

Auch wenn der Frühling in diesem Jahr nur stotternd Einzug hielt, die Störche als Frühlingsboten beeindruckt das wenig. Die oberschwäbischen Adebare sind alle aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt; als letztes wurde am 5. April das Ummendorfer Nest belegt. Dem Kindersegen in Oberschwaben steht also nichts mehr im Wege.
Wo sich dieselben Partner wie letztes Jahr zusammengefunden haben, wurde auch schon recht früh mit der Brut begonnen. Wo man sich erst kennenlernen musste und anfängliches Sich-Anzischen allmählich in trauliches Turteln überging, dauerte es etwas länger, bis die ersten Eier im Nest lagen.

Karte 2004






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