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Die Störche Oberschwabens |
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Algershofen
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| 2011: In Algershofen fand sich um den 10. März dasselbe Brutpaar ein, das 2010 das erste Mal hier brütete. Die beiden sitzen seit anfang April abwechslungsweise auf ihrem Gelege. Juni: Am 10. Mai waren drei Küken geschlüpft. Ein Küken schaffte es nicht, sein Leben über die Dauer von drei Wochen hinaus zu retten. Bei der Beringung Anfang Juni war neben Feuerwehrkommandant Hagel auch Herr Dr. Biegert als Hausherr im Drehleiterkorb. Der ließ es sich natürlich nicht nehmen, seine Schützlinge bei dieser günstigen Gelegenheit auf dem Scheunendach hautnah zu inspizieren. Die beiden Jungstörche verließen um den 10. Juli das erste Mal das Nest auf dem Biegert'schen Anwesen. 2010: Es ist soweit. Das kleine Algershofen
ist 2010 aus dem Schatten der Jahrzehnte alten Storchenresidenz Munderkingen herausgetreten
und ist selber zum Sitz derer von Adebar geworden. Erst im vergangenen
Jahr wurde auf dem landwirtschaftlichen Gebäude von Herrn Dr. Biegert
am Ortsrand Algershofens von Herrn Frölich ein Storchennest errichtet.
Dem Storch, der dieses Nest Ende März besetzte, folgte Anfang April
ein Zweiter. Die Beiden hielten den anfänglich wütenden Angriffen
des Storchenpaares aus dem nahen Munderkingen stand und begannen sich
häuslich einzurichten. Juni: In länderübergreifender Zusammenarbeit produzierte das Storchenpaar echte Oberschwaben, die zu Dritt, frisch geschlüpft, Ende Mai über den Nestrand lugten. August: Von dem Trio überlebte jedoch nur ein Küken, das Ende Juni beringt wurde und als das in Oberschwaben am spätesten geschlüpfte Küken gegen Ende Juli immer noch im Nest stand. |