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Die Störche Oberschwabens |
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Bad Wurzach
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2011: Letzes Jahr wurde der Horst auf der Schule in Bad Wurzach erstmalig besiedelt, zu einer Brut kam es jedoch nicht mehr. Dieses Jahr scheint es nun zu klappen. Besonders Schweizer Störche scheinen eine Schwäche für das im Altmoränengebiet liegende Bad Wurzach haben. Wiedergekommen ist der dreijährige Schweizer Storch aus Saxerriet mit der Nummer SE 304, er hatte sich schon während der letzten Saison für den Horst interessiert. Er bekam Gesellschaft von einer gleichaltrigen Schweizerin aus Murimoos, die im Jahr 2010 in Wilhelmsdorf brütete und bei der Schafskälte Mitte Juni ihre letzten beiden Jungen verlor. Juni: Mitte Mai schlüpften auf der Bad Wurzacher Grundschule drei kleine Störche. Das Nesthäkchen überlebte aber nur etwa eine Woche, es wurde am 25. Mai tot auf dem Schulhof aufgefunden. Den beiden Älteren geht es aber gut, und so wird am Nachmittag des 20. Juni erstmals in Bad Wurzach eine Storchenberingung stattfinden. Anfang August: Der Wurzacher Storchennachwuchs hat seine Nestlingszeit gut überstanden. Am 25. Juli hoben sich die beiden erstmals in die Lüfte, noch etwas unsicher zuerst. Nach und nach lernten sie jedoch, ihr neues Element zu beherrschen. Jetzt machen sie zusammen mit ihren Eltern die Wiesen um Bad Wurzach unsicher für Frösche, Würmer und anderes Getier, und bald wird es in den Süden gehen. 2010: Vor zwei Jahren
wurde in Bad Wurzach auf einer Schule in Nähe des Naturschutzzentrums
eine Storchennest installiert. Seitdem ließ sich ab und zu kurzzeitig
ein Storch darauf nieder, geblieben ist aber keiner. Jetzt endlich
scheint es aber zu klappen. Am 24. März kam ein Storch in Bad
Wurzach an, begutachtete die Gegend und beschloss, erstmal zu bleiben.
Dann gegen Anfang April gesellte sich ein Partner zu ihm. Das Paar,
ein zweijähriger
gebürtiger Rottenackerer und ein junger Schweizer (wer hier Männchen
und Weibchen ist, ist noch nicht ganz klar), turtelte ein Weilchen,
dann kam ihnen jedoch ein weiterer Schweizer dazwischen. Juni: In Bad Wurzach wurde es dieses Jahr tatsächlich
nichts mit einer Brut. Ein Schweizer Storch hält sich immer noch
hier auf, doch scheint er alleine zu sein. Vielleicht kommt er ja nächstes
Jahr wieder und bringt einen Partner mit. |