| 2011: Die beiden in Süddeutschland überwinternden Isnyer Störche, der Franzose und die Schweizerin, haben es wieder mal ganz eilig. Schon seit Wochen sitzen sie wieder auf einem Gelege, die ersten Jungen werden zwischen Mitte und Ende April schlüpfen.
Juni: Die Isnyer Jungstörche schlüpften schon um den 20. April. Es wurden insgesamt drei. Die Einschränkung und geänderte Art und Weise der Fütterung der Altstörche hat den Jungen gutgetan. Sie entwickelten sich prächtig und kamen alle drei durch. Bei der Beringung brachten sie jeweils deutlich über drei Kilogramm auf die Waage und hatten somit das für ihr Alter optimale Gewicht. Wenn sie eifrig üben, wird es nicht mehr lange dauern bis sie zu ihrem ersten Jungfernflug starten und über Isny kreisen werden.
Anfang August: Es war der 23. Juni, also noch recht früh im Sommer, als die Isnyer Jungstörche erstmals vom Rathausdach starteten. Der kleinste wollte gleich mit den Geschwistern mit, obwohl es mit seinen Flugkünsten eigentlich noch nicht so weit her war. Da stand er nun unten in den Straßen von Isny, von wo aus schlecht zu starten war, schaffte es aber auch von den Wiesen der Bodenmöser, auf die ihn Herr Bolender verfrachtete, nicht zurück auf den Horst. Über Nacht wurde er deshalb zum Schutz vor dem Fuchs in eine Garage gebracht. Zwei Tage später setzte ihn Herr Bolender mit der Hebebühne aus Memmingen, die mit Hilfe von Spenden finanziert werden konnte, zurück ins heimische Nest, wo er sich erstmal von seinem gewagten Ausflug erholte. Mittlerweile fliegt er aber so gut wie seine älteren Geschwister, so dass der Reise in den Süden nichts mehr im Wege steht.
2010: In Isny sind wieder unsere Altbekannten,
der Franzose aus Munster – mittlerweile
auch schon 20 Jahre alt - und die zwölfjährige Schweizerin
aus Altreu. Sie haben in Isny überwintert.
Man kann fast den Kalender nach ihnen stellen, denn unbeeindruckt vom
Kälteeinbruch
Anfang und Mitte März begannen sie wieder um den 23. März mit
der Brut. Schon Ende April werden deshalb in Isny die Jungen schlüpfen.
Mal sehen, ob es wieder so gut klappt wie im letzten Jahr.
Juni: Schon um den 24. April pellte sich in Isny
das erste Junge aus dem Ei. Wahrscheinlich hatten die Isnyer Störche
schon gleich nach Ablage des ersten Eis mit der Brut begonnen, denn
die beiden ältesten
Jungen schlüpften nicht gleichzeitig, sondern im Abstand von 2 Tagen.
Kurze Zeit später schlüpfte noch ein weiteres, so dass Ende
April ein kleines Trio im Nest versammelt war. Schon wenige Tage später
jedoch starb bereits das Kleinste der drei. Beobachtungen am 6. Mai vom
Kirchturm aus zeigten extremes Freizeitverhalten der beiden Altstörche:
zu Beginn der Beobachtung saß er auf den Jungen, sie stand daneben.
Schließlich wechselten sie sich mit dem Hudern ab (so nennt man
das Schützen der Jungen durch Abdecken), es wurde jedoch nicht gefüttert.
Das Männchen flog davon, erschien aber nach einigen Minuten wieder
und stand dann ca. zwei Stunden neben dem Weibchen. Schließlich
stand sie auf, und beide Altstörche würgten Futter aus, das
jedoch zum allergrößten Teil aus Hühnerküken bestand,
die die Jungen nicht fressen konnten. Die Küken fraßen die
Altstörche wieder selbst, die beiden Jungen bekamen fast nichts.
Das Wetter war zu dieser Zeit wesentlich besser als im übrigen Oberschwaben,
es regnete nicht und es herrschte nur mäßiger Wind.
Bei der Beringung am 28. Mai wurde erhebliche Unterentwicklung
der beiden Jungstörche festgestellt. Sie waren zu diesem Zeitpunkt
bereits fünf Wochen alt. Der größere der beiden zeigte
eine Gefiederentwicklung eines ca. vierwöchigen Jungstorchs, der
kleinere – sehr stark
zurückgeblieben – war in der Entwicklung etwa einem zweieinhalbwöchigen
Störchlein vergleichbar. Sie wogen 2450 und 1650 g, waren also deutlich
untergewichtig. Als eine zweite Kälteperiode Ende Mai einsetzte
und es vor allem am 2. Juni sehr stark regnete, überstanden es die
beiden Jungstörche nicht. Sie starben am Morgen des 3. Juni.
Die Entwicklung der beiden Jungsstörche und die Beobachtung am 6.
Mai weist darauf hin, dass die Zufütterung der Altstörche während
der Brutzeit nicht förderlich, sondern kontraproduktiv ist. Die
Altstörche sind satt, sehen keine Veranlassung, selbst Futter zu
suchen. Sie würgen z.T. völlig ungeeignetes und einseitiges
Futter für die Jungen aus. Anfangs war die Fütterung der Störche
in Isny kontrolliert in einer Hand, mittlerweile füttern jedoch
auch andere Personen die Störche, eine Tatsache, die unter anderem
dazu geführt hat, dass auf einmal auch das zuvor ziehende Weibchen
in Isny blieb. Es hat sich schon des Öfteren gezeigt, dass überwinternde
Störche geringere Fähigkeiten besitzen, ihre Jungen großzuziehen.
So sind auch im kalten Mai fast nur Jungstörche an Kälte und
Unterernährung gestorben, die von Überwinterer-Paaren versorgt
wurden.
Mit der kontrolliert zufütternden Person wurde bereits die Problematik
besprochen. Die Fütterung wird allmählich heruntergefahren,
soll während der Brutzeit nur auf extrem schlechtes Wetter und im
Winter auf Tage mit Schnee oder gefrorenem Boden beschränkt werden.
Das erheblich reduzierte Futter während der Brutzeit muss stärker
an die Bedürfnisse der Jungen angepasst sein.
An all die anderen, die meinen, mit ihrer Fütterung den Störchen
etwas Gutes zu tun, sei hier der Appell gerichtet, dies im Interesse
der Störche bitte künftig zu unterlassen. Auch eine Fütterung
im Herbst, wenn die Störche genug Futter für sich selbst finden,
muss unbedingt unterbleiben. Die Störche müssen wieder lernen,
selbst für sich und ihre Jungen zu sorgen. Nur so haben auch die
kleinen Störche wieder eine Chance.
2009: In Isny nichts Neues:
Völlig unbeeindruckt vom lang anhaltenden Winter – und Isny
ist nicht gerade der klimatisch günstigste Ort Oberschwabens - brüten
schon seit dem 25. März die angestammten Störche, der Franzose
und die Schweizerin, auf dem Rathausdach. Sie gehören damit wieder
zu den ersten, die mit dem Brutgeschäft beginnen. Warum sie es immer
so eilig haben?
Juni: In Isny ist der Regen ja meistens besonders heftig.
Diesmal scheint es jedoch hier nicht schlimmer als sonstwo im subtropischen
Oberschwaben gewesen zu sein, und die drei Jungen, die Ende April geschlüpft
sind, erfreuen sich bester Gesundheit. Bei ihrer Beringung am 29. Mai war
ganz schön
viel los. Zahlreiche interessierte Bürger fanden sich ein und wollten
alles über die drei Nesthocker wissen und waren ganz zufrieden, als
sie hörten, dass die drei ganz gut beieinander sind und alle um die
drei Kilo oder mehr auf die Waage brachten. Auch die Befiederung ist so weit
fortgeschritten, dass sie in ca. einer Woche ihre gefährlichste Nestlingszeit überstanden
haben dürften.
Juli: In Isny läuft dieses Jahr alles bestens, die drei Jungen
wurden ohne Probleme groß. Am ersten Juli wurde ihnen die Welt
ihres Nestes zu klein und sie erkundeten zum erstenmal den Luftraum.
Wollen doch mal sehen, wo die Eltern immer die leckeren Mäuse und
Heuschrecken herbekommen und wie man dieser Regenwürmer habhaft
wird!
Bald ist es dann soweit, und die Drei sind selbständig, machen
sich auf, zusammen mit anderen Jungstörchen das (dieses Jahr doch
recht regnerische) Oberschwaben zu verlassen und in den sonnigen Süden
zu ziehen.
2008: In Isny brütet wieder das angestammte Paar, der Franzose
und die Schweizerin. Sie hatten es mal wieder besonders eilig, und so
werden noch im April die ersten Jungen schlüpfen.
Juni: Dieses Jahr scheint es endlich mal wieder mit
der Jungenaufzucht in Isny zu klappen: Drei Küken schlüpften
Ende April auf dem Rathaus, und alle drei kamen gut durch ihre ersten
kritischen Lebenswochen. Am 2. Juni wurden sie beringt und machten einen
so kräftigen und gesunden
Eindruck, dass auch schlechtes Wetter ihnen kaum noch etwas anhaben kann.
Juli: Im Alter von etwas über neun Wochen als eine der Frühesten
unter den oberschwäbischen Jungstörchen, nämlich schon
am 29. Juni, verließ die Isnyer Jungvogelschar erstmals ihren Horst.
Jetzt sind es nur noch wenige Tage, und die jungen Adebare werden vom
allgemeinen Reisefieber gepackt werden. Erst geht´s über Frankreich
nach Spanien, und wer weiß, vielleicht sogar bis nach Westafrika?
2007: Der Isnyer Storchenmann hat den Winter
in Isny wieder gut überstanden.
Seine Dame hat den Winter diesmal jedoch nicht in dort verbracht. Der
Winter zuvor war ja schon ziemlich hart gewesen, und vermutlich wollte
sie das nicht nochmals erleben.
Jedenfalls sind die beiden wieder zusammen und wollen
es wieder mit einer Brut versuchen. Recht früh waren sie wieder dran, und derzeit schlüpfen
gerade die ersten Jungen.
Juni: Diesmal sah es in Isny wirklich gut aus. Die drei
Jungstörche gediehen prächtig und überlebten auch einzelne
Schlechtwettertage recht gut. Nahezu fünf Wochen alt – ähnlich
wie ihre Leidensgenossen in Denkingen und Fleischwangen – und
gerade kurz vor der Beringung, ereilte sie jedoch das gleiche Schicksal
wie diese: Das üble Pfingstwetter, in Isny eher noch etwas schlimmer
als anderswo in Oberschwaben, tötete alle drei Jungen.
2006: Wie schon im letzten Jahr vermutet, überwintert nun auch
das Isnyer Weibchen bei uns, im letzten Winter blieb die Störchin
wie ihr Gatte in Isny.
Die Beiden hatten es im schneereichen Frühjahr auf ihrem hohen windigen
Horst nicht gerade leicht. Sie hatten schon mit der Brut begonnen, da schneite
es nochmals heftig, so dass der brütende Storch zu dieser Zeit in seinem
verschneiten Nest kaum auszumachen war. Hoffen wir, dass sie ihre Eier sorgfältig
vor Kälte geschützt haben. Mit dem Brutgeschäft begannen sie in
den ersten Apriltagen.
Am 25. März bekamen die Isnyer Eltern übrigens Besuch
von einem ihrer 2004 geschlüpften Jungen. Der "Halbstarke" versuchte
eine Stunde zuvor, auf dem Horst in Wangen Fuß zu
fassen, wurde aber vom dortigen Horstinhaber in die Schranken verwiesen.
Nachdem er auch das Isnyer Nest von seinen Eltern besetzt fand, und diese
auch nicht geneigt waren, ihm Platz zu machen, zog er schließlich
nach Aulendorf, wo
er jetzt tatsächlich brütet (Brut inzwischen abgebrochen,
siehe Aulendorf).
Anfang Mai schlüpften in Isny vier Junge. Alle entwickelten sich zunächst
gut, auch das etwas zurückgebliebene Nesthäkchen, von dem es zwischenzeitlich
fälschlicherweise hieß, es sei aus dem Nest geworfen worden, holte
mit der Zeit auf. Deshalb war es ein ziemlicher Schock, als in der frostigen
Nacht zum 30. Mai mit Schnee, Hagel und Gewitter die abends noch sämtlich
munteren Jungstörche alle erfroren. Seit dieser Zeit gibt es teilweise heftige
Vorwürfe, dass man die Jungen nicht zuvor vom Horst geholt hat. Vielleicht
sollte man kurz hierzu Stellung nehmen:
Hätte man sämtliche Jungstörche vom Nest geholt, hätten die
Altstörche den Brutplatz verlassen, hätten also auch später die
Jungstörche nicht mehr angenommen. Das Nest in Isny muss außerdem
mit einem Spezialkran angefahren werden, den man nicht so schnell organisieren
kann. Forderungen, das Nest an einen zugänglicheren Platz zu verlegen, sind
ziemlich absurd, da sich die Störche ziemlich sicher wieder auf dem Rathaus
niederlassen würden oder (bei Entfernung des Nestes dort) Isny möglicherweise
völlig verlassen würden. Außerdem wollen wir unsere wunderschönen
wilden Weißstörche nicht zu Haustieren degradieren. Bei jedem Regen
hätte man debattiert, ob man nun die Jungstörche nicht aushorsten müsse.
Vor zwei Jahren gab es schon einmal einen Schneeeinbruch in Isny (er war allerdings
nicht so heftig wie dieses Jahr), alle Jungstörche hatten ihn schadlos überstanden.
Isny
ist nunmal für Störche ein "Grenzstandort",
da es hier oft heftige Niederschläge gibt. Eine Sanierung des Nestes
diesen Winter – in Isny deshalb wesentlich häufiger durchgeführt
als an den anderen Brutorten – konnte wegen des langen Frostes diesmal
leider nicht durchgeführt werden, soll aber im nächsten Herbst
erfolgen. Da das Anfahren des Nestes sehr teuer ist und eine Sanierung
für die Brutaison 2007 desto wirkungsvoller ist, je knapper sie vor
der nächsten Brutsaison stattfindet, möge man verstehen, dass man
sie jetzt nicht vorverlegt, um die toten Störche vom Horst zu holen.
Diese stören die Altstörche, deren Geruchssinn nicht besonders
ausgeprägt ist, nicht besonders. Im Gegenteil, eine Veränderung
des Nestes zur jetzigen Zeit könnte die Störche eher abschrecken.
2005: Durch Fütterung
verführt, zog es das Isnyer Männchen ausgerechnet in diesem
bitterkalten Winter vor, in Isny zu bleiben, anstatt den kurzen Flug zum
Bodensee zu unternehmen. Allzu ungemütliche Stunden verbrachte der
Weißstorch aus Frankreich im Schutz eines wärmenden Kamins;
es gelang ihm trotzdem, nicht zum Schwarzstorch zu werden.
Seine Schweizer Gattin erschien diesmal schon Ende Januar, so dass auch
an ihrem Zugverhalten mittlerweile berechtigte Zweifel bestehen. Das Paar
brütete seit Ende März.
Juni: Vier Storchenjunge pellten sich Ende April/Anfang Mai in Isny aus
den Eiern. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als die drei Jungen (damals
etwa im selben Alter) die nasskalte Witterung – es fiel sogar Schnee
- gut überstanden, überlebte dieses Jahr jedoch leider kein
einziges der Vier die heftige Kälteperiode Anfang Mai.
Da die Isnyer Eltern ihre Jungen schon verhältnismäßig
früh verloren, bestand Hoffnung auf ein Nachgelege, zumal das Paar
auch nach dem Verlust regelmäßig auf dem Horst beobachtet werden
konnte und auch wieder häufig kopulierte. Mit einem zweiten Gelege
wurde es aber dann doch nichts und so wird man in Isny auf Storchennachwuchs
nun leider doch bis zum nächsten Jahr warten müssen.
2004: Das Storchenpaar
der letzten beiden Jahre hat sich wieder in Isny eingefunden. Schon am
8. Februar erschien das am Bodensee überwinternde Männchen,
ca. 10 Tage später gesellte sich das Weibchen zu ihm. Sie hatten
es mit dem Brutgeschäft jedoch nicht so eilig und ließen sich
nochmals ungefähr 6 Wochen damit Zeit. Seit ungefähr 28. März
saßen sie abwechselnd auf ihrem Gelege.
Die Isnyer Störche, ermutigt durch ihren erstmaligen Erfolg im letzten
Jahr, versuchen ihr Elternglück dieses Jahr mit drei Jungen (letztes
Jahr waren es zwei). Sie schlüpften Anfang Mai unmittelbar vor der
mehrtägigen Kälteperiode, die in Isny einem Wintereinbruch glich:
es schneite. Die Eltern haben sie jedoch gut gewärmt, so dass alle
drei die üblen Wetterkapriolen gut überstanden.
Juli: Bei der Beringung am 4. Juni nach einer Schlechtwetter-Periode wurde
das Nesthäkchen für ziemlich schwach befunden. Seine Überlebenschancen,
sollte es weitere Regengüsse geben, wurden als nicht sehr hoch eingestuft.
Es gab Überlegungen, es in einen anderen Horst zu bringen. Da in
Oberschwaben zu dieser Zeit jedoch keine Möglichkeit bestand, das
Junge unterzubringen – die oberschwäbischen Storchenfamilien
mit Jungen in ähnlichem Alter waren alle groß genug und konnten
keine weiteren Jungen versorgen - wurde entschieden, dem kleinen Storch
aus Isny den Stress einer weiteren Verfrachtung zu ersparen, die er vermutlich
nicht lebend überstanden hätte. Er lebte nach der Beringung
noch drei Tage und starb dann.
Den beiden anderen Isnyer Jungstörchen geht es aber gut, sie kräftigen
gerade fleißig ihre Flugmuskeln und werden wohl demnächst zu
ihrem ersten Ausflug starten.
2003: Die Isnyer Störche
haben noch nicht aufgegeben. Trotz des herben Verlusts ihrer Jungen im
letzten Jahr bei Starkregen sind sie wieder Mitte März im Alpenvorland
eingetroffen und wollen es noch einmal versuchen. Das Nest wurde in der
Zwischenzeit etwas höher gesetzt, so dass das Wasser besser ablaufen
kann. Die Isnyer Störche haben am 29. März mit der Brut begonnen.
Das letztjährige Isnyer Weibchen wurde Ende Februar/Anfang März
in Markdorf gesehen, wo es sich mit dem Franzosen des Hepbacher-Leimbacher-Rieds
zusammentat, es wurde dort jedoch bald von einem anderen Weibchen vertrieben.
Die Isnyer Störche konnten mittlerweile identifiziert werden: es
handelt sich um dieselben wie letztes Jahr. Ende März begannen sie
mit der Brut und seit Anfang Mai füttern sie 2 Junge, die sich noch
bester Gesundheit erfreuen und auf einem Monitor in der Apotheke neben
dem Rathaus oder auch im Internet zu bestaunen sind.
Am 3. Juni wurden die Jungstörche, beide wohlgenährt, beringt.
Ende der ersten Juniwoche verließen sie das Nest und sind jetzt
tagsüber bei der Futtersuche in den angrenzenden Wiesen zu beobachten.

Foto oben: E. Bolender
2003
2002: Storchpaar aus
Frankreich ( dasselbe
wie im Vorjahr) und der Schweiz ( ).
Es waren 3 Junge geschlüpft, die beim Unwetter am 19.
Mai 2002 (über 100 l/qm Regen) umkamen.
Die Aufzucht wurde bis dahin mit einer Webkamera gefilmt und konnte sowohl
im Internet als auch auf einem in der Stadt-Apotheke aufgestellten Bildschirm
beobachtet werden.
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