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Die Störche Oberschwabens |
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Schemmerhofen
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| 2011: Am 24. März wurden das erste Mal die Ringe der beiden auf dem Schemmerhofener Nest stehenden Störche abgelesen. Es zeigte sich, dass sich dieselben Störche wie letztes Jahr auf Pappelaus Silo niedergelassen haben. Die beiden wurden im tiefsten Dezember 2010 einmal bei Wilhelmsdorf beobachtet. Seit Anfang April wird jetzt gebrütet. Juni: In den ersten Junitagen war´s dann soweit: Endlich mal wieder eine Beringungsparty im Pappelau'schen Garten nach fünf storchennachwuchslosen Jahren. Und das kam so: Anfang Mai schlüpften die ersten Küken und Mitte Mai waren im Nest vier Nestlinge von einer benachbarten Anhöhe aus zu sehen. Bei einer weiteren Kontrolle war allerdings nur noch ein Jungstorch am Leben. Aber der hielt durch bis zu seiner Beringung am 6. Juni und das wurde umso mehr gefeiert. Mitte Juli verließ der Einzeljungstorch zum ersten Mal das Nest auf den Pappelau'schen Silos. 2010: Nachdem das letztjährige Schemmerhofener Storchenmännchen dieses Jahr nach Dürmentingen übergesiedelt ist, traf in dem verwaisten Nest auf Pappelaus Silos Ende März ein Storchenpaar in ganz neuer Besetzung ein. Es handelte sich um "junge Wilde" aus Oberschwaben. Beide sind erst zwei Jahre alt. Das Weibchen schlüpfte im nach Luftlinie gemessenen 14 km nordwestlich gelegenen Ersingen, das Männchen im 28 km südwestlich gelegenen Bad Saulgau. Die beiden scheinen es Ernst zu meinen. Zwar läßt die Brut noch auf sich warten, aber dem Nest halten sie nun schon mehrere Wochen die Treue. Juni: Mit der Brut wurde schließlich um den 20. April herum begonnen. Inzwischen müssten die ersten Küken eigentlich schon geschlüpft sein, aber Anfang Juni zeigen die Störche immer noch Brutverhalten. Fütterungen oder Storchenküken konnten bislang nicht beobachtet werden. Am 12. Juni war das Schemmerhofener Nest schließlich verwaist. 2009: Der Storchenmann, der letztes Jahr in Schemmerhofen brütete, tut sich dieses Jahr offensichtlich schwer mit der Werbung um eine Storchendame. Ende Mai fristet das Männchen immer noch ein Singledasein und hat damit seine Chance auf eigenen Nachwuchs für dieses Jahr vertan. 2008: Nach einem Pausejahr wird auf dem Pappelauschen Anwesen in Schemmerhofen seit Anfang April wieder gebrütet. Es handelt sich um einen unberingtes Weibchen und ein beringtes Männchen, das vor 3 Jahren im nahen Griesingen geschlüpft war. Möglicherweise fehlte den beiden Neusiedlern noch die Bruterfahrenheit, jedenfalls überlebte das einzige geschlüpfte Küken lediglich die ersten 27 Tage. Als es am 28. Tag beringt werden sollte, lag es tot im Nest.2007: Auf dem Schemmerhofener Nest wird dieses Jahr vermutlich nicht gebrütet. Die zwei unberingten Störche vom letzten Jahr erschienen zum Beginn der Brutsaison nicht wieder. Dagegen wird im nahen Biberach, das seit Jahr(zehnt)en keine Störche mehr gesehen hat, jetzt plötzlich gebrütet – und – die beiden Brutstörche sind unberingt! 2006: Auch dieses
Jahr hausen in wilder Ehe (beide Störche
sind wie letztes Jahr unberingt) Störche auf den Pappelau'schen
Silos. 2005: Die Langenschemmerer
Brutgemeinschaft setzt sich auch dieses Jahr wieder aus zwei unberingten
Störchen zusammen und lässt sich so wieder mal, wie bereits
schon 2004, überhaupt nicht in die Karten schauen – ihre ursprüngliche
Herkunft bleibt weiterhin ungeklärt. 2004: Seit dem 18.4.
ist das Schemmerhofener Brutpaar komplett. Da beide Störche unberingt
sind bleibt ihre Herkunft unbekannt. 2002: Wer Männchen
und wer Weibchen war konnte bei dem Langenschemmerner Brutpaar nicht geklärt
werden. Einer der beiden Störche war unberingt, der Ring des anderen
Storches wurde abgelesen und er konnte so identifiziert werden als gebürtiger
Mengener, wo er 1998 der Eischale entschlüpfte. |