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Die Störche Oberschwabens |
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Bad Buchau
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| 2011: Das Brutpaar aus Bad Buchau hat inzwischen am Federseestädtle so viel Gefallen gefunden, dass man das erste Mal sogar den gesamten Winter hier verbrachte. Seit Ende März sind die Überwinterer mit der Bebrütung des Geleges beschäftigt. Juni: Gegen Ende April saßen bereits vier Küken mit noch schlappem Geklapper im Nest. Von diesem Quartett waren 10 Tage später noch drei rüstige Nestlinge am Leben. Das Glück von Familie Storch war allerdings am 14. Mai plötzlich beendet. Mutter Storch brach sich bei einem Leitungsanflug einen Flügel und wurde bei Buchau auf einer Wiese gefunden. Herr Einstein vom Naturschutzzentrum Federsee nahm sich Ihrer an und transportierte die Störchin nach deren veterinärmedizinischen Behandlung zusammen mit den drei ausgehorsteten Nestlingen zur Genesung bzw. zur weiteren Aufzucht zum Salemer Affenberg. 2010: Wie die Jahre zuvor brüten Dohlen im Kirchturm und nebenan Störche auf dem Giebel der Schlossklinik. Das Storchenpaar ist dasselbe wie in den vergangenen Jahren: Er, ein vierjähriger Untersulmetinger und Sie, eine fünfjährige Budenheimerin (Rheinhessen). Die beiden brüten seit Ende März. Juni: Dank der Unterstützung von Pfarrer Erzberger und seinem Team wurde jederzeit die Besteigung des nahen Kirchturms ermöglicht (Türen aufschließen, Alarmanlage abschalten usw.). So konnte das Brutgeschäft im Bad Buchauer Nest auch dieses Jahr wieder lückenlos dokumentiert werden. Die Störche begannen mit der Brut Ende März, Anfang Mai streckten sich die ersten Küken aus ihren Eischalen und waren bald zu viert. August: Zwei Küken überlebten die ersten drei Wochen nicht, so dass Anfang Juni nur noch zwei Jungstörche beringt werden konnten. Die Beiden kreisen seit Mitte Juli überm Federsee. 2009: Trotz der schlechten Erfahrung, die das
Storchenmännchen
letzte Brutsaison in Bad Buchau machen musste, wo es völlig entkräftet
im Stadtgebiet aufgegriffen worden war, schickt sich der gebürtige
Riedhausener dieses Jahr unverdrossen wieder an, Kinder in dem Nest auf
dem Schloss großzuziehen. Dazu nahm tat er sich mit einer neuen
Partnerin zusammen, deren Ringnummer inzwischen zwar bekannt ist, ihre
Abstammung aber erst noch im Radolfzeller Zentralregister nachgefragt
werden muss. Juli: Ein Nachwuchsstorch hat die Aufzuchtphase nicht überlebt. Am 7. Juli starteten drei Jungstörche zum ersten Erkundungsflug. 2008: Heimlich, still und leise besetzte dieses Jahr ein Storchenpaar im April das seit 2006 verwaiste Nest auf dem Schloß in Bad Buchau. Die beiden Störche sind jeweils erst 2 Jahre alt und stammen samt und sonders aus dem oberschwäbischen: Aus Untersulmetingen und aus Denkingen. Juni: Als letztes Storchenpaar im nördlichen Oberschwaben begaben sich die beiden um den 27. April zur Brut. Trotz ihrer jungen Jahre machen sie ihre Arbeit bislang ganz gut. Ende Mai konnten 4 Küken vom nahen Kirchturm aus beobachtet werden. Juli: Die Aufzucht des Quartetts sollte dann aber weniger
gut gelingen: Während am 6. Juni noch alle 4 Nestlinge am Leben
waren, konnten 3 Tage später nur noch 3 Jungstörche vom nahen
Kirchturm aus beobachtet werden. Bei einer weiteren Kontrolle vom selben
Standort aus waren es nur noch 2 Junge. Die beiden waren auch am 23.
Juni noch am Leben. 2007: Das Buchauer Nest ist bis heute verwaist. 2006: Eigentlich
fing das Storchenjahr in Bad Buchau gut und vielversprechend an, als
Ende März das dortige Nest von einem Storchenpaar besetzt
wurde. Daß es sich nicht um das letztjährige Buchauer Brutpaar
handelte war an der Ringnummer der Störchin zu erkennen. Auch das
diesjährige unberingte Männchen war ein anderes als das vom
vergangenen Sommerhalbjahr, das unten links beringt war. Am 4. April
kam es dann zum show-down auf dem Buchauer Klinikum: das Männchen
vom vergangenen Jahr kam aus dem Überwinterungsgebiet zurück
und forderte mit aller Aggression sein Nest ein. Es kam zu einem erbitterten
Kampf, bei dem das letztjährige Männchen wohl seine Flugtauglichkeit überschätzte,
nach einem Angriffsmanöver die Kurve nicht mehr kriegte, gegen den
nahen Kirchturm prallte und an dessen Fuße tot liegen blieb. 2005: Nach jahrelanger
Storchenabstinenz der Federseegemeinden Oggelshausen
und Alleshausen hausen seit nunmehr 17
Jahren auch wieder Störche in Bad Buchau. Das Paar stellte sich ca.
Mitte April auf dem Dach des Buchauer Schlosses ein. Inzwischen stehen
alle Zeichen auf Brut. |